14. April 2014

Wohl bekomms: Gedanken zu Ernährung, Impfungen und Entwurmung

Ernährung:

Während bei uns eine frische, abwechslungsreiche Ernährung zweifellos als gesund angesehen wird, greifen die meisten beim Hundefutter zu Trockenfutter oder Nassfutter. Die Werbung suggeriert uns erfolgreich, dass industriell gefertigte Hundenahrung das Beste für unsere Hunde ist. Wenn man sich etwas genauer mit den Inhaltsstoffen und der Herstellung befasst, wird klar, dass Hundefutter vor allem ein lukrativer Weg zur Abfallentsorgung der Lebensmittelindustrie ist. Natürlich gibt es tierische Nebenprodukte, die wir nicht essen wollen, die aber für den Hund durchaus schmackhaft und geeignet sind, z.B. Pansen. Aber brauchen unsere Hunde gemahlene Federn (Geflügelmehl) oder getrocknete (Zucker-)rübenschnitzel? Brauchen Hunde Weizen, Reis, Kartoffeln, Gerste oder Mais? Der Hund stammt vom Wolf ab und ist damit doch ein Karnivor? 

Was bedeutet eigentlich Karnivor? Mein erstes gedankliches Bild dazu: ein großes Steak. Karnivor bedeutet aber eigentlich nicht Fleischfresser sondern Beutetierfresser. Der Wolf verschlingt (bis auf die zu harten tragenden Knochen bei großen Beutetieren) ein Beutetier im Ganzen. Natürlich ohne sich vorher ein Feuerchen zu machen und ohne Beilagen. Oft liest man, dass die Getreide- und Gemüsezugaben im Futter, den Mageninhalt des Beutetiers imitieren sollen. Getreide und Gemüse hat ein Reh oder auch eine Maus sicher selten gefressen und der Magen macht auch kaum die typischen 70% Getreideanteil eines Fertigfutters aus. Hohe Getreideanteile können die Bauchspeicheldrüse überlasten, Fettleibigkeit und damit auch Diabetes begünstigen. Sie verändern die Darmflora und sorgen für eine stark verlängerte Verdauungszeit, häufig auch für Blähungen. Da Fertigfutter im Herstellungsprozess sehr stark erhitzt wird, sind die meisten Inhaltsstoffe denaturiert und sowohl Aminosäuren als auch Vitamine werden künstlich zugesetzt. Zur besseren Haltbarkeit können außerdem Konservierungsstoffe zugesetzt sein, die bei uns verboten sind, weil sie als krebserregend eingestuft wurden.Trockenfutter ist zudem unphysiologisch, da es viel zuwenig Flüssigkeit enthält – insbesondere für einen Dalmatiner. Dieser Text ließe sich beliebig fortsetzen.
   
Aus obigen Gründen haben wir uns schon vor Jahren entschlossen, unsere Hunde roh zu füttern und natürlich werden auch unsere Welpen auf diese Weise ernährt. Beim Dalmatiner ist das etwas anspruchsvoller als bei anderen Rassen. Der Dalmatiner hat eine Besonderheit im Purin-Stoffwechsel und kann deshalb zu Harnsteinen/Nierenstein in Form von Uratsteinen neigen. Der Harnsäuretransport in der Leber (und den Nieren ) ist gestört, sodass die Umwandlung von Harnsäure zu Allantoin nicht stattfindet. Als Folge davon scheidet der Dalmatiner deutlich mehr Harnsäure aus als andere Rassen (Ausnahme: die LUA-Dalmatiner: LUA-Dalmatiner.blogspot.de) Wenn der Urin zu konzentriert ist, kann die Harnsäure als Salz (Urat) ausfallen. Daher muß in der Ernährung auf die Zufuhr von Purinen geachtet werden. Purine sind in allen tierischen und pflanzlichen Zellen enthalten, da sie ein Bestandteil der DNS sind. Besonders hoch im Puringehalt sind kleinzellige Gewebearten, wie z.B. Leber, Bries, ect. - der Anteil an Innereien sollte daher gering gehalten werden. Einteilungen über den Puringehalt verschiedener Nahrungsmittel findet man im Internet. Hier kommt man auch schon wieder zu dem Problem mit Industriefutter, auf dem nie angeben ist, welche Fleischarten verwendet werden. Selbst explizit genanntes Fleischmehl in der Deklaration ist nicht das, was wir uns unter Fleisch vorstellen. Fleisch kann alles sein, was in die Kategorie „Tierische Nebenprodukte“ fällt und damit einen sehr hohen Puringehalt aufweisen (lt. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Grundsätzlich gilt beim Industriefutter: je billiger, desto minderwertiger sind die Inhaltsstoffe. Je teuerer, desto mehr wird in Marketing investiert (Royal Canin, Hills, Eukanuba ect.), was nicht heißt, dass auch hochwertigere Zutaten verwendet werden. Glaubt man der beliebten Stiftung Warentest, könnte man gar auf die Idee kommen, Aldi-Futter zu kaufen. Regelmäßig finden sich dort die Discounter auf den oberen Plätzen. Das liegt an den angesetztem Testkriterien: 
-Ernährungsphysiologische Qualität: Es wurde beurteilt, ob das Hundefutter alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigten Fettsäuren und Proteine enthielt.
-Schadstoff-Freiheit: Hier wurde untersucht, wie hoch die Belastung durch Schwermetalle war und ob die Produkte Schimmelpilzgifte enthielten.
-Mikrobiologische Qualität: Dazu wurde das Hundefutter auf aerobe Keime untersucht.
-Deklaration: Hier wurde bewertet, inwieweit die Kennzeichnungsbestimmungen eingehalten wurden und wie gut die Fütterungsempfehlungen waren.

Qualitätsmerkmale blieben bei diesem Test völlig unberücksichtigt:
-Futterwertleistungsprüfung: Es wurde nicht überprüft, wie gut die in den Hundefutterprodukten enthaltenen Nährstoffe von den Tieren verwertet werden konnten. Es ist zum Beispiel ein Unterschied, ob ein Hund hochwertiges Eiweiß aus Hühnerfleisch erhält oder nur in Form von Federmehl.
-Futterzusammensetzung: Im Test wurde kein Unterschied gemacht zwischen Futtermitteln mit hochwertigen Einzeldeklarationen und solchen mit Gruppendeklarationen.
-Zusatzstoffe: Es wurde auch überhaupt nicht berücksichtigt, ob dem Hundefutter künstliche Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe zugesetzt wurden.
-Vitaminversorgung: Die wichtigen Vitamine der B-Gruppe sowie die ausreichende Versorgung mit Biotin waren nicht Gegenstand der Prüfung. Sie sind aber für Fell und Haut des Hundes von großer Bedeutung.
-Aminosäurenversorgung: Auch der Gehalt an essentiellen Aminosäuren, der ein Maßstab für die biologische Wertigkeit des Proteins ist, wurde nicht geprüft.
(Quelle: www.lieblingsviecher.com/zum-online-shop/hund/stiftung-warentest-hundefutter)

Aber das nur ein kleiner Exkurs am Rande. Hier soll es ja um die frische Ernährung gehen.  
Untersuchungen haben ergeben, dass es i.d.R. ausreicht, wenn das Futter zusätzlich mit einer Tasse Wasser übergossen wird und der Hund ausreichend Gelegenheit hat, seine Blase zu entleeren. Den pH-Wert kann man selber mit Meßstreifen testen (morgen liegt der Wert am höchsten) und/oder bei Tierarzt jährlich eine Urinprobe untersuchen lassen. Wenn der Hund versucht zu pinkeln, aber nichts oder nur tröpfchenweise Urin kommt – SOFORT einen Tierarzt/Tierklinik aufsuchen!

Wie sieht nun unsere Fütterung aus: Wir füttern ca. 80% Fleisch mit einem Knochanteil von ca.10-15% und einem Organanteil ca. 5-10%) und ca. 20% Gemüse, ab und zu mit einem kleinen Anteil Haferflocken oder Amaranth über den Zeitraum einer Woche gesehen. Auch Milchprodukte wie Sahnequark, Frischkäse usw. stehen auf dem Speiseplan, sowie ganze rohe Eier.
Beim Fleisch und den Innereien ist Abwechslung angesagt, damit die Nahrung ausgewogen ist. Eine reine Muskelfleischfütterung wäre eine gefährliche Mangelernährung! Das Futter (wird abgesehen vom Gemüse) nicht gekocht! Das Kochen von tierischen Eiweißen verändert viele der Aminosäuren-Ketten und macht sie für den Hund größtenteils unbrauchbar. Außserdem gehen auch Mineralien und Vitamine dabei verloren. Der Hund hat einen anderen Bedarf an Aminosäuren als ein Pflanzenfresser, und diese Aminosäuren sind alle in rohen tierischen Produkten enthalten. Besonderes Augenmerk bei der Rohfütterung ist der Fettgehalt des Fleischs, der bei ca. 20%(+/-5%) liegen sollte. Fett ist der Hauptenergielieferant für den Hund und keineswegs schädlich, sondern notwenig, damit nicht die Proteine zur Energieversorgung genutzt werden. Vom Fett wird der Hund auch nicht dick, dafür sorgen eher die Kohlenhydrate. Fertige Fleischmischungen enthalten oft zuwenig Fett, daher z.B. mit rohem Rinderfett oder mit Lammfett (weil vorwiegend bio-) ergänzen. Nur naturbelassene, rohe Fette füttern – kein Schmalz, Butter usw., zumindest nicht in größeren Mengen.

Fleisch: Muskelfleisch, Kopffleisch, Schlundfleisch, Lefzen, Stichfleisch, Kronfleisch usw. Auch Pansen und Herz zählen zum Muskelfleisch: kann man füttern - muss man aber nicht. Grundsätzlich sind dunkle Fleischsorten, also Rind, Wild oder Schaf, den hellen Fleischsorten wie Huhn oder Pute vorzuziehen. Idealerweise aus Weidehaltung. Fleisch am Stück ist außerdem besser, als gewolft - die Zähne möchten ja auch benutzt werden.
Knochen: Besonders geeignet zur Kalziumversorgung im Wachstum für Welpen sind Hühnerhälse und -flügel, Später auch Putenhälse, Kalbsbrustbein und Rinderknopel usw. - immer im rohen Zustand, da die Knochen gekocht splittern und zu Verletzungen führen können. Tragende Knochen sind sehr hart und daher ungeeignet, höchstens unter Aufsicht zum Knabbern. 
Innereien:. Leber,Niere und Milz – davon aufgrund des hohen Puringehalt nur wenig füttern
Gemüse: (Quelle: http://www.barfers.de/barf_futterplan.html)
frisches, püriertes und/oder sehr leicht gedünstetes Gemüse & Grünzeug.
Salate
Möhren
Zucchini
Broccoli
Keimlinge
Pastinaken
Sellerie
Kartoffeln (gekocht)
Eigentlich alles, um so grüner um so besser, immer abwechseln
Rohe Kartoffeln, Avocados und Zwiebeln meiden!

Obst
Gegen Obst als Leckerli ist nichts einzuwenden. Als täglicher Nahrungsbestandteil ist es ungeeignet, da es meiste viel Fruchtzucker enthält, der die Harnsäurewerte in Blut und Urin ansteigen läßt. 

Ergänzungsmittel:
Der Markt hat sich mittlerweile auch auf die Rohfütterer eingestellt und so gibt es zig Zusätze zu erwerben, die vorallem eines erreichen: den Geldbeutel leichter machen. Bei einer abwechslungsreichen Ernährung sind Zusätze unnötig. Einzige Ausnahme: Fisch-/Lachsöl als Omega3-Lieferant, der das Übergewicht an Omega6-Fettsäuren aus dem Fleisch ausgleichen soll. Bei pflanzlichen Omega3-Fettsäuren ist es umstritten, inwiefern sie vom Hund verwertet werden können, da sie in einer anderen Form vorliegen. Bei den meisten Pflanzenölen überwiegt zudem der Omega6-Anteil.

Wie beim Menschen auch, man muß sich nicht tagesgenau ausgewogen ernähren. Beim Welpen sollte man allerdings etwas genauer sein, als beim erwachsenen Hund, da sein Körper weniger Speichermöglichkeiten hat.

Wichtig: kein rohes Schweinefleisch (auch keine Salami) füttern (Aujetzki- Virus!) Vorsicht auch im Wald bei Wildaufbrüchen – auch Wildschweine sind davon betroffen!

FAZIT:
Gerade beim Dalmatiner halten wir eine Rohfütterung für sinnvoll, weil man weiß was man füttert und weil der Hund wesentlich mehr Flüssigkeit aufnimmt.


Impfungen

Es ist üblich, dass unsere Haustiere jährlich gegen „alles“ geimpft werden. Ist diese Praxis notwendig und sinnvoll? Wirken Impfungen beim Hund anders als beim Menschen?

Die Ständige Impfkommission Vet im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V.
empfiehlt folgendes Impfschema:

Als Grundimmunisierung von Welpen gelten alle Impfungen in den
ersten beiden Lebensjahren.
Im Alter von
8 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe
12 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut
16 Lebenswochen: HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut
15 Lebensmonaten: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen
in denselben Abständen. Ab einem Alter von 16 Lebenswochen ist
eine einmalige Impfung bei Verwendung von Lebendimpfstoffen und
eine zweimalige Impfung bei inaktivierten Impfstoffen im Abstand
von 3 bis 4 Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr
für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.

Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend.

(http://www.tieraerzteverband.de/bpt/berufspolitik/Impfkommission/03-index.php)

Trotz dieser Richtlinien impfen viele Tierärzte immer noch jährlich Hund wie Katz und schicken nette Impftermin-Erinnerungskärtchen. Impfungen dienen hier wohl eher dem Geldbeutel der Tierärzte und der Pharmaindustrie, als der Gesundheit unserer Haustiere.

Die neue Richtlinien vom "Weltverband der Kleintierärzte" (WSAVA) gehen noch etwas weiter.
Die wichtigsten Aussagen der “ VACCINATION GUIDELINES FOR NEW PUPPY OWNERS“
lauten: Für rund 98 Prozent der gegen Staupe-Hepatitis-Parvovirose (SHP) geimpften Welpen sollte ein jahrelanger, wenn nicht lebenslänglicher(!) Schutz bestehen. Regelmäßig durchgeführte "Auffrischimpfungen" erhöhen den Impfschutz nicht.
Gemäß WSAVA sollten Hunde so wenig Impfungen wie möglich erhalten, um die Gesundheit nicht unnötig zu belasten. Impf-Nebenwirkungen können sein: Fieber, Appetitlosigkeit bis hin zu schweren Erkrankungen wie Epilepsie, Arthritis, Autoimmunhämolytische Anämie und Allergien.
Grundsätzlich empfiehlt der Weltverband, alle Welpen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose zu impfen. Die Tollwutimpfung ist in Deutschland keine gesetzliche Vorschrift mehr, sie ist aber notwendig, wenn man Ausstellungen besucht und bei Fahrten ins Ausland.
Gegen Leptospirose sollten Hunde nur geimpft werden, wenn sie in gefährdeten Regionen leben, wo das Risiko sehr hoch ist zu erkranken. Die Impfung hält nur 9 bis 12 Monate und wird als diejenige angesehen, die am wenigsten adäquat schützt, da die Impfseren nur die wichtigsten aller vorhandenen Leptospiren-Stämme abdecken.

(http://www.wsava.org/sites/default/files/New%20Puppy%20Owner%20Vaccination%20Guidelines%20Updated%20July%2029%202013.pdf)

FAZIT: 
Nach der Grundimmunisierung werden unsere Hunde im 3-Jahres-Rhythmus nur noch gegen Tollwut geimpft.

Entwurmung

Die Tierärzte empfehlen den Hund vierteljährlich prophylaktisch zu Entwurmen. Die Entwurmung wirkt nur rückwirkend und hat keine vorbeugende Wirkung. Gerne nehmen Welpen (und auch erwachsene Hunde – was völlig normal ist) immer wieder mal Kot auf, auch Gras oder Erde, und damit auch Wurmeier. Insofern kann man eine Neuinfektion auch unmittelbar nach einer Entwurmung nicht ausschliessen.Meist wird auf Verdacht entwurmt. Dass  ein paar Würmer normal für den Hund sind, wird selten erwähnt. Mit einer chemischen Entwurmung werden Gifte in den Körper eingebracht, die nicht nur die Würmer schädigen, sondern auch Darmflora und Leber belasten. Durch zu häufige Entwurmung können zudem Resistenzen gegen die eingesetzten Mittel entstehen, die letzlich die Wirksamkeit einschränken. Zur Entwurmungstablette sollte daher man nur nach positivem Kotbefund und bei nachweislich starkem Befall greifen. Um ein sicheres Ergebnis zu gewährleisten, sammelt man über 3 Tagen Kotproben und lässt diese dann im Labor untersuchen. Diese Untersuchung sollte man in unregemäßigen Abständen und verschiedenen Jahreszeiten durchführen. 

Die Anzeichen eines starken Wurmbefalls sind: Abmagerung (trotz guten Appetits), aufgetriebener Bauch, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen, Juckreiz am After (Schlittenfahren), schlechtes Haarkleid, schlechtes Allgemeinbefinden und allgemeine Schwäche. Man kann teilweise Würmer oder Wurmteile im Kot erkennen. Aber Vorsicht: nicht jeder Wurmbefall führt zwangsläufig zu den genannten Anzeichen!
Vorbeugende, wurmwidrige Mittel: (Kein ERSATZ einer chemischen Entwurmung)

Karotten: (Möhren), bei täglicher Fütterung von pürierten Karotten, weitgehender Schutz vor Würmern; ätherische Öle der Karotte wirken lähmend auf Würmer, so das sie ausgeschieden werden können.
Soll mit einer Kotprobe nachgewiesen werden, dass der Hund unter Wurmbefall leidet, so gibt man ihm ein paar Tage vorher vermehrt Karotten. Die meisten Hunde mögen Karotten sehr gerne, sie können aber auch als Saft oder pulverisiert (Karottensamen) gegeben werden.

Knoblauch: Knoblauch hilft gegen Pilze, Bakterien und Viren. Oft liest man, dass Knoblauch giftig ist für Hunde, dazu müsste man einem ca. 30kg Hund etwa 350! Knoblauchzehen die Woche geben. Zur Wurm- und auch Zeckenprophylaxe empfohlen sind 2-3 gepresste Zehen pro Woche..  
Kokosfett (kaltgepresst)t, Kokosraspel:, wurmwidrig und zur Prophylaxe; Kokosraspel: hoher Gehalt an Ballaststoffen, wirkt leicht abführend; Stoffe in der Kokosnuss können sogar bei Befall des Darms, mit Candida albicans helfen; Empfehlung zur Dosierung: Je nach Größe des Hundes 1/2 Teel. bis zu 1 Eßlöffel, täglich über einen längeren Zeitraum geben.

Kürbiskerne (geschält, unbehandelt): ca. 2 Eßl. über mehrere Tage ins Futter, gehackt oder gemahlen; 

Propolis (Urtinktur): leistet hervorragende Dienste in der Wurmbehandlung; Anwendung prophylaktisch oder bei leichtem Wurmbefall, da sie das Darmmilieu verändert; stärkt außerdem das Immunsystem;

Propolisentwurmung: Zur Entwurmung ist es nötig die Propolis Urtinktur zu verdünnen, da sie zuviel Alkohol enthält. Dazu 1ml der Tinktur auf einen halben
Liter Wasser geben, in ein dunkles Gefäß füllen und im Kühlschrank lagern. Von dieser Verdünnung dem Hund täglich, über einen Zeitraum von 1 Woche,
1 Teel. pro 10kg Körpergewicht verabreichen. Diese Kur kann in Abständen von mehreren Wochen wiederholt werden.

Ein gesunder Magen-Darm-Trakt durch eine rohe, natürliche Ernährung verhindert/vermindert Parasitenbefall.

FAZIT: 
Entwurmung nur nach positivem Kotbefund, so oft wie nötig und so wenig wie möglich.


Dieser Text gibt ausschließliche meine Meinung zu den obigen Themen wieder und hat keinen wissenschaftlichen Anspruch.

2 Kommentare:

  1. Vielen Dank, Katrin, der Artikel gibt wertvolle Hilfestellungen zu genau den Themenbereichen, wo mir im Moment manches recht ungeordnet im Kopf herumgeistert.

    Und auch ohne "wissenschaftlichen Anspruch" - es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich diesen Text lese!
    LG von Christiane

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  2. Schön - eine ausgeglichene Ansicht zu dem Thema zu lesen.

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